Freitag, 20. Mai 2016

Mbabane in den Wolken

Auf Sonne folgt Regen. Heute ist es mal wieder etwas kühler (16 Grad) in Ezulwini, in der Hauptstadt richtig kalt. Ich möchte meine Aufenthaltsgenehmigung verlängern lassen. Dazu muss ich zu Immigration (wie man hier sagt). Gleich hinter dem Polizei-Hauptquartier.



Shopping in der Innenstadt. Die frühere Hauptstraße "Allister Miller Street", heute Gwamile  Street
ist nur noch eine Erinnerung an Koloniale Zeiten. Inzwischen mehrheitlich in Asiatischer Hand. Geschäfte mit dem üblichen Ramsch aus dem Fernen Osten. Die wirklichen Einkäufe werden in den Shopping Malls abgewickelt.


 

 
Mein Heimweg, Einfahrt auf das Grundstück.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Sonne scheint - auch heute

Die wärmenden Strahlen und das strahlende Licht locken mich morgens früh raus.
 

Orange zum Frühstück, frisch vom Strauch. 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Clever and smart

  


Heute früh am Morgen habe ich meinem kreativen Schub nachgegeben.
 




Eine ungewohnte Situation. Der Plastiksack muss fallen.



Morgen geht es weiter. Ich habe noch viele Fotos, die ich zeigen möchte. Nur das upload ist hier in SD eine mühsame Arbeit.
Letztlich schaffen sie es. Und dann kommt die Familie.

Mit der Wildbeobachtungskamera gelang mir dieser Schuss. Die Qualität ist nicht toll, doch bei ausreichendem Licht gelingen solche Bilder. (und mit Photoshop)
 

Dienstag, 17. Mai 2016

Smart and clever


 
While working on my computer I enjoy looking outside. The sun is too bright to write in the garden. Suddenly my attention is attracted by movements in front of my window.
 
Also Kamera auf das Stativ und ich versteckt mich hinter der Gardine im Schlafzimmer.

Bislang hatten die „Äffchen einen Vorteil, sie konnten flüchten, wenn ich sie erwischte und fotografieren wollte. Nun habe ich den Spieß umgedreht, ich habe sie vor die Kamera gelockt. Sie konnten mich nicht sehen. Mussten nicht fliehen, fühlten sich nicht gestört.
 
Bananen werden grün geerntet und reifen dann – in Zeitungspapier oder Plastik. Ich wollte das mal mit dem Plastik versuchen. Also hängte ich die in der schwarzen Mülltüte verdeckten Bananen in die Sonne. Nicht ohne Hintergedanken ließ ich eine Öffnung. Und prompt rochen die Monkeys „ihre Bananen“, die ich am Tag zuvor im Dschungel geerntet hatte - für mich.

Morgen geht es hier weiter mit vielen anderen Fotos.

Montag, 16. Mai 2016

Modellkleider

Hier nun das Ergebnis der Vermessungen in der Schneiderei.

 
 






Etwas lang geraten, aber die Empfängerin in Deutschlands Norden ist etwas größer, doch der Umfang stimmt. Ich bin gespannt, wie die Auftraggeberin darin aussieht. Khumbuzili jedenfalls ist begeistert und möchte auch so einen Kaftan haben.

 
 

 

Sonntag, 15. Mai 2016

Meerkatzen suchen Futter

(Titel geändert)
Fast ein Tag wie jeder andere, nur die Pfingstgrüße aus Deutschland erinnern mich. Der Heilige Geist ist noch nicht greifbar im Garten, aber die Besucher - wie schon gehabt. Aber sie bleiben nicht lange, sie sind ständig auf der Flucht. Ob vor mir? Oder den Menschen an sich. Ich kann sie festhalten, fotografisch. Das ist mir Freude genug, immer wieder neu.






Am Nachmittag waren sie, die Äffchen,  wieder da.
Sie haben den Baum mit den reifen Grapefruit entdeckt.


 

Nachtrag: Nun weiß ich, warum ich täglich Besuch bekomme. Die Monkeys haben die reifen Bananen in Dschungel meines Gartens entdeckt.





Ich vermute mal, dass die Bio Freaks in Berlin diese Bananen nicht anrühren würden, wenn sie bei der LPG als natürliche Ernte (ohne Chemie) aus dem Urwald Afrikas angeboten würden.


Welche Vorstellungen von Natur haben wir als Konsumenten im Kopf? Du und ich denken an den Spruch: Warum ist die Banane krumm? Die hiesigen sind keineswegs glatt und krumm. Gelb werden sie auch hier erst nach und nach. In Papier eingewickelt reifen sie und werden gelb. Meine Monkeys wissen wie reife Bananen schmecken.

Samstag, 14. Mai 2016

Ameisen



Ameisen gibt es reichlich, auch wenn die Wohnung reinlich, sie finden immer etwas. In diesem Falle hört der Sinn für Natur und Schutz auf. Draußen im Garten ist genügend Platz und Nahrung.
Als von der Palme ein trocknet Blatt runterfiel, gehe ich hin und schau es mir an. Es sieht so aus, als müsste eine Ameisenkolonie ihre Brut retten. Na klar, Kamera her und Makro. Die Brut? Das sind kleine weiße "Eier". Ei-ähnlich, man könnte es ma googlen.
 

Themenwechsel - REIFENWECHSEL .

Gestern hatte ich keinen Zugang zum Internet. Meine Geschichte reiche ich nach.

Seit meiner Rückkehr nach Swaziland bemerke ich, dass an meinem Auto etwas nicht stimmt. Hinten links „wobbelt“ es, irgendetwas läuft nicht rund. Während meiner Abwesenheit stelle ich meine „Rostlaube“ Besuchern aus Europa zur Verfügung. Kein Problem, bislang. Nun ist offenbar etwas passiert was mich beunruhigt. Dieses Auto muss auf diesen Straßen sicher sein, road worthy, wie es heißt. Mein Verdacht, durch einen Reifenwechsel hat der neue „second hand“ Reifen eine Beule.  Also gönne ich mir zwei wirklich neue Reifen, vorne (wg Vorderradantrieb). Doch das Problem bleibt, hinten.

In der Werkstatt erfahre ich, dass die hinteren Stoßdämpfer völlig ausgeschlagen sind. Bei einem so alten Auto nicht überraschend. Es gibt sie noch, die Stoßdämpfer auf Lager. Austausch, alles gut? Nein! Aber es ist zu spät wieder zurück zu fahren, denn ab 5 pm ist Feierabend.
Was könnte es sein? Ich überlege, ob ich den Fehler einkreisen kann. Wieder hin zum Reifenhändler, mit der Bitte, die hinteren alten Reifen gegen die vorderen neuen Reifen auszutauschen, um so zu hören, ob es an den Reifen liegt oder an den Stoßdämpfern. Was läuft da nicht rund?
Während des Reifenwechsels, ich kann in der Werkstatt warten, kommt der Mechaniker und erklärt mir, dass er einen der hinteren Reifen nicht guten Gewissens nach vorn umsetzen kann, weil dieser eine Reifen nicht rund läuft. Er zeigt mir, dass die Lauffläche, das Profil stark abgerieben ist. Wahrscheinlich durch eine Notbremsung auf der Teerstraße. Wir kennen die langen schwarzen Reifenspuren aus der Zeit, als es noch kein ABS gab. Mein Mazda hat kein ABS. Egal wer schuld ist, das Problem ist erkannt. Wir nehmen den Ersatzreifen, der noch ganz gut ist und – los geht’s. Alles okay, alles läuft rund.
Und welche Lehre ziehe ich daraus? Dieses Auto nur noch an Leute ausleihen, die nicht schummeln.

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Ach ja, anschließend gehe ich ins Zentrum von Mbabane, gönne mir einen Kaffee. Vorher -  einen Gang auf die Toilette zum Händewaschen.