Dienstag, 13. September 2016

Mbabane Nebel-Regen Hauptstadt

Unvorhergesehener Kälteeinbruch mit Nieselregen. Und ausgerechnet jetzt muss ich in die Hauptstadt Mbabane.

Die Briten hatten diese Stadt gegründet, als Verwaltungssitz in der Kolonialzeit. Genau wegen des ähnlichen Wetters, wie auf ihrer Insel gewohnt. Diese Aussage ist zwar nicht schriftlich belegt, aber es gilt die Form der mündlichen Überlieferung in dieser traditionell geprägten Gesellschaft. Die Engländer sollen gerade hier sich sehr wohl gefühlt haben, erzählt man sich in Swaziland.


 

 
Nachtrag zum Stand der Digitalisierung im Bankensystem. Heute bekam ich meinen Kontoauszug.

Trockenheit




Wie zeige ich Dürre? In meinem Garten, mehr als ein Symbolbild. Bananenstauden wachsen wie „Unkraut“, wenn die Pflanze sich erst einmal festgesetzt hat. Allerdings braucht sie Wasser, nicht viel aber regelmäßigen Regen. In der gegenwärtigen Trockenheit ignorieren nur die Autowäscher die Aufforderung der Behörden zum Wassersparen, aber auch ein paar Ignoranten, die einen grünen Rasen am Haus pflegen. Selbst der Golfplatz auf der anderen Straßenseite hat das Bewässern des GREEN eingestellt.

Also? Ich könnte meine Bananenstauden nur retten, wenn ich gieße.


 

Montag, 12. September 2016

Vision 2022

Die Eliten des Landes suchen den Anschluss an die Große Reiche Welt heißt ERSTE WELT.
Das Ziel vor Augen bleiben noch sechs Jahre. Die Anstrengungen sind heftig, seit der König die Parole ausgegeben hat.


surging forward as a nation to a new dawn
1st world 2022
Vision 2022
 
 
 

Internet kaputt

... wenn das Internet nicht so funktioniert, wie gewohnt, dann haben selbst die gemütlichen Swazis Stress.


 Das Bankensystem ist so auf Effektivität getrimmt wie in Berlin. An jeder Ecke Bankautomaten, sogenannte ATM (automatic teller machines). Gestern brauchte ich "Taschengeld", also ran an die Maschine. Sie konnte mir Geld geben, aber keinen Beleg, keinen Kontoauszug. Kann ja passieren, Papier aufgebraucht. Heute erfahre ich, dass die Internetverbindung nicht so funktionierte, wie sie sein sollte. Woher ich das weiß? Weil ich in der Geschäftsstelle meinen Kontoauszug abholen wollte. Und? Leider gibt es keinen, weil das Internet zur Zeit nicht stabil ist.

 
Dass das der Fall ist, merke ich jeden Tag, wenn ich diesen Blog mit Fotos aktualisieren möchte.
Selbstkritisch erschrecke ich, wie abhängig wir inzwischen von diesen digitalen Netzen sind. Ich muss mich schon entschuldigen, wenn ich am Abend meiner Ankunft in Swasiland nicht gleich Nachrichten absetzen kann, dass ich gut angekommen bin. (Gute alte Postkarte brauchte zwei Wochen zwischen den Kontinenten.)

Mit dem "Taschengeld", der hiesigen Währung Lilangeni, die es in keiner EU Bank über den Schalter gibt, kann ich schließlich einkaufen - im Supermarkt. Das bei uns in Berlin gewohnte Überangebot füllt auch in Ezulwini die Regale. Das hier ist nur ein Symbolbild. Spaghetti in Tomatensoße aus der Dose esse ich schon lange, lange, lange nicht mehr. Hier wurde ich beim Fotografieren gerade nicht beobachtet.

Samstag, 10. September 2016

Regen - Tropfen

Trübe Aussicht am Morgen
Regen, leichter Regen, sammelt sich im Fallrohr


Am Donnerstag erreiche ich den Dschungel von Johannesburg Airport. Die Suche nach dem geparkten Auto ist eine Odyssee.

 

Im Quills Restaurant stärkt sich Jabu, der mich abholt. Anders als in der LIONS LODGE in Swaziland, die Kirsten Boie in ihrem zweiten Kinderbuch beschreibt, wollen treffen sich  im Airport Hotel die Geschäftemacher, nicht die Safari-Touristen.

http://m.abendblatt.de/nachrichten/article208170881/Ein-Detektiv-und-Gentleman.html

Eine wirklich einfühlsame Kritik zu dem Buch über Swasiland.

 

 

 

 

Freitag, 9. September 2016

Ankunft in Ezulwini



Gestern am Abend betrat ich meine Wohnung. Drei Monate war ich nicht hier, sondern in Berlin. Heute erkenne ich deutlich, wie die Zeit ohne Regen dem Garten zugesetzt hat. Es ist trocken, staubig, braun, der Boden ausgedörrt. Die neu gepflanzten Setzlinge sind vertrocknet. Und selbst der Baum mit den Grapefruit zeigt Trockenstress. Und - Regen ist nicht in Sicht. Swaziland beklagt sich bei El Nin~o.



Der Supermarkt ist wie immer gut gefüllt. Einkauf für morgen, denn dann gibt's wieder Hausfrauenkost von Khumbuzile.

Mittwoch, 24. August 2016

Preparing for Swaziland

http://sadcsummit.org/


In pursuit of the regional agenda, SADC member states have since 1992 signed 27 protocols and a number of declarations, charters and memoranda of understanding on various matters, ranging from mining, trade, finance and investment to illicit drugs, forest

THE Southern Africa Development Community (SADC) has made great strides since its inception 36 years ago.

(Pic: Simon Shabangu)  
PROUD: SADC Executive Secretary Dr Stergomena Lawrence Tax making her submission at the summit. SADC member states have a number of achievements and benefits of regional integration.
Dr Stergomena Lawrence Tax, SADC Executive Secretary said the region has transformed into a cohesive community, which is determined to deliver a better standard of living for the people of the region.
In pursuit of the regional agenda, SADC member states have since 1992 signed 27 protocols and a number of declarations, charters and memoranda of understanding on various matters, ranging from mining, trade, finance and investment to illicit drugs, forestry and shared water resources, as well as the empowerment of women and young people.
This is contained in the ‘SADC @35 success stories, Volume 1, 2015’.
“Out of the 27 protocols, 24 have come into force so far after being ratified by two-thirds of the signatory member states. Although we still have a long way to go, we believe that these and other initiatives have improved the lives of the SADC citizens. For example, the One-Stop Border post initiative has improved a viable development in eliminating trade barriers through reduction of clearance time and cost, with benefits extending to consumers further afield. Similarly, development corridors have helped boost industrial growth, especially in landlocked countries, by providing cheaper alternative transport routes to seaports,” Tax said.
The document further states that the Maputo Development Corridor has paved the way for growth.
In 1996, the Mozambican and South African governments signed an agreement establishing the Maputo Development Corridor, which is a network of roads, railway transport and logistics facilities connecting the port of Maputo to South Africa and Swaziland.
“The corridor provides more than just a trade route, it drives business growth. It aligns with SADC’s Spatial Development Initiatives, a strategy to connect industries and landlocked countries to seaports and develop the inherent natural endowments of the corridors. It is the most successful development corridor in SADC having attractive more than E68 billion (US$5 billion) in investment since its inception’’.
It further states that development corridors support economic integration, anchor spatial development, help open up markets and promote increased trade and investmen.
QUOTE fromSWAZI OBSERVER 24 Aug 2016,   Stories by Gugu Simelane, Mbabane